Nicht wo du die Bäume kennst,
wo die Bäume dich kennen,
bist du zuhause.

Sibirisches Sprichwort

Willkommen in der Wildnisschule Waldsinnen

Unsere Vision

Unsere Vision ist es, dass immer mehr Menschen wieder im Einklang mit der Natur leben anstatt nur von ihr und die Erde mit all ihren wunderbaren Lebewesen und Landschaften als untrennbar zusammengehörenden, lebendigen und lebenschenkenden Organismus begreifen, wertschätzen und respektieren. Unser Ziel ist es, gemeinsam eine Zukunft aufzubauen, die für ALLE funktioniert, jetzt und für zukünftige Generationen.

Wenn du Pflanzen und Tiere nicht nur namentlich kennen willst, sondern mit ihnen über Draußensein, Beobachtung, Entdecken, Erforschen, handwerkliche und kreative Beschäftigung eine emotionale Verbindung aufbauen willst, mit allen Sinnen und ganzheitlich, dann bist du bei uns richtig.

Mit unseren Kursangeboten gelingt es dir, die oft empfundene Trennung zwischen der Natur und uns Menschen zu überwinden, wieder ins Staunen zu kommen und dich wieder mehr als Teil des Großen Ganzen zu empfinden – verwurzelt und Zuhause.

Entdecke ein neues Lebensgefühl im Einklang mit der Natur und werde eine Stimme der Erde.

Als Wildnistrainerin und Naturmentorin freue ich mich, dich kennenzulernen und darauf, dich auf deinem persönlichen Weg zu bewusst gelebter Naturverbindung zu begleiten.

KURSANGEBOTE 2024

Es wird wieder bunt! Es wird wieder kreativ! Es wird wieder heilsam!

Eine Woche malen, zeichnen, töpfern, schnitzen, werkeln, filzen, flechten, meditieren, Sinne erweitern, Seele baumeln lassen, Natur erkunden, eintauchen in die Qualität der Jahreszeit, singen, tanzen, lachen, genießen, einfach Sein…

Die Woche wird geleitet von Dania Horky und Kathrin Blum.

Nächster Termin: 26.8.2024 – 30.8.2024

Sei dabei!

Anmeldeschluss 30.06.2024

Du erzählst gerne Geschichten?
Du möchtest das Erzählen von Geschichten als Werkzeug im Naturmentoring einbauen?
Vielleicht traust du dich noch nicht so recht, vor Publikum eine Geschichte zu erzählen und brauchst noch Handwerkszeug und Tipps, um mehr Selbstvertrauen entwickeln zu können und deinen Geschichten mehr Leben einzuhauchen?

Workshopleitung: Dania Horky

Mit viel Spaß und in einem sicheren Rahmen erweckst du in den 4 Tagen den*die Geschichtenerzähler*in in dir…

Nächster Termin: 31.10.2024 16:00 Uhr bis 3.11.2024 15:00 Uhr

Anmeldeschluss 03.10.2024

WILD CREATIVE Herbsttage in Wien

Von 15.-17.11.2024 finden die Wild Creative Herbsttage in Wien statt.
Die Workshops können einzeln oder als Bundle gebucht werden.

Workshopleitung: Dania Horky

Ort: Bildungsinstitut Jobs mit Herz, Ziegelhofstraße 149, 1220 Wien

Begrenzte Teilnehmerzahl! Mindestalter 16 Jahre. Anfragen, Anmeldungen bitte unter Angabe des Workshopnamens. Anmeldeschluss jeweils 7 Tage vor Veranstaltungsbeginn.

Die Säulen der Wildnisschule

Dankbarkeit

Dankbarkeit ist eine Grundhaltung. Vieles sehen wir heute als selbstverständlich. Dankbarkeit und dieser in Form einer Danksagung Ausdruck zu verleihen, hilft uns, das, was uns umgibt, was uns nährt, was uns erfreut, wovon wir Teil sind, wieder bewusst wahrzunehmen. Sie schult unsere Achtsamkeit, erweitert unsere Sinne. Dankbarkeit bettet uns ein in das Große Ganze und verbindet uns mit allem, das uns umgibt.
Daher ist eine tägliche Danksagung auch immer Teil unserer Kurse.

Kreiskultur

Der Kreis ist Grundstruktur aller natürlichen Prozesse. Er ist die Urform menschlicher Gemeinschaftsorganisationen. Die ersten Kreise bildeten sich um die Feuer unserer Vorfahren. Die Mitte des Kreises sind Vertrauen, Respekt und Kooperation. Uns ist wichtig, dass der Kreis ein toleranter Raum ist, frei von Menschenhass und Diskriminierung, in dem wir gesellschaftliche Normen und Denkmuster immer wieder kritisch hinterfragen und einander darin unterstützen, diese zu verändern. Der Kreis ist ein verbindender Ort, an dem wir uns auf Augenhöhe begegnen und miteinander reden. Jede*r im Kreis ist gleich viel wert und hat eine Stimme, die von allen gehört wird.
Vor allem der Redekreis und der Redestab, aber auch die Prinzipien des Friendenstiftens werden dir in jedem unserer Kurse begegnen.

Wertschätzung

In der Wildnisschule Waldsinnen wertschätzen wir alles Lebendige und Nichtlebendige. Dies zeigt sich im achtsamen Sammeln und Ernten genauso wie in unserem Umgang mit Tieren und Menschen. Wir wertschätzen Vielfalt und Diversität in allen Bereichen und wollen diese erhalten.
Wildnispädagogik hat für uns das Ziel, die Naturentfremdung ein Stück weit zu überwinden. Da diese Entfremdung ein sehr zentraler Teil unserer westlichen modernen Kultur ist, halten wir es für notwendig, auch von Menschen und Kulturen zu lernen, die weniger entfremdet sind.
Das uns von indigenen Kulturen hierfür zur Verfügung gestellte Wissen handhaben wir mit größtem Respekt und großer Wertschätzung. Das bedeutet für uns auch, uns intensiv mit dem Thema kultureller Aneignung auseinanderzusetzen, westliches Überlegenheitsdenken aufzugeben und dass wir uns klar gegen (neo-)koloniale Ausbeutung stellen und im Rahmen unserer Möglichkeiten dekoloniale und indigene Widerstandskämpfe unterstützen.
Uns ist bewusst, dass auch in Teilen der sogenannten “Wildnisszene”, vor allem in Teilen der durch Tom Brown Jr. geprägten Linie der Wildnispädagogik, koloniale und rassistische Gewalt fortgeführt wird, unter anderem durch das Verbreiten von Verschwörungstheorien, unangemessene kulturelle Aneignung, das Verbreiten von Phantasiegeschichten über indigene Kulturen und Menschen und das Verschweigen wichtiger realer Geschichten. Wir beobachten aber auch mit Sorge, oftmals unter dem Deckmantel der Suche eigener indigener Wurzeln und unter Bezugnahme auf "die" Germanen und "die" Kelten, zunehmend den Einzug von völkischem Gedankengut, Verschwörungstheorien und rechter Esoterik in die Wildnispädagogik - die Wildnisschule Waldsinnen distanziert sich ausdrücklich von derartigen Weltanschauungen.
Wir halten es für unerlässlich, sich mit diesen Problematiken, nicht nur intern, stetig auseinanderzusetzten und ihre Praktiken und Erzählungen dahingehend immer wieder kritisch zu hinterfragen und auch zu ändern, aber auch auf diese Problematiken hinzuweisen und dafür zu sensibilisieren .
Unser Ziel ist ganz klar, eine friedliche und allem gegenüber aufgeschlossene und wertschätzende Weltgemeinschaft und allen lebensdienliche Welt für die Gesamtheit der nächsten sieben Generationen zu hinterlassen.

Coyote Teaching

Coyote-Teaching in der Wildnispädagogik nach Jon Young ist eine Form der Wissensvermittlung und entspricht der ursprünglichen Art des Lernens, wie sie seit Jahrtausenden von naturverbunden lebenden Völkern praktiziert wird. Im Vordergrund steht individuelles, erfahrungsorientiertes und emotionales Lernen. Dabei geht es um eine persönliche Auseinandersetzung mit der natürlichen Umgebung, um die Entwicklung auch ungewohnter Lösungsstrategien, das Überwinden von persönlichen Grenzen und alten Denkmustern und das Vertrautmachen mit der eigenen Natur in Interaktion mit erfahrenen Mentor*innen. Die Natur selbst ist Lehrer und Vorbild.

einblicke

Das sagen Teilnehmer*innen

#welovementoring

Deine Mentorin - Dania Horky

Seit 2014 begleite ich als Waldpädagogin, seit 2017 als Wildnistrainerin und Naturmentorin Menschen auf ihrem Weg zu tiefer Naturverbindung.
Meine Leidenschaften dabei sind vor allem das Geschichtenerzähler, Naturmentoring, die Wilden Kräuter, Kreatives und künstlerisches Sein und Tun in und mit der Natur und mein Wissen und meine Erfahrungen als “Coyote-Teacher” mit Kindern weiterzugeben.
All das findet sich in meinen Kursangeboten für dich wieder.
Dabei ist mir die Förderung einer tiefen Verbindung von Mensch nicht nur zur Natur, sondern auch zu sich selbst ein großes Anliegen, aber auch die Entfaltung des eigenen Potentials sowie selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Handeln. Wie ein friedliches Miteinander, auch mit der Natur, gelingen kann, habe ich als eines der wichtigsten Dinge aus meiner langjährigen Ausbildung und Naturzeit als Mentorin bei Kursen und Kindercamps mitnehmen können.

Zur Geschichte meiner Wildnisschule geht’s…

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